Zurück auf Vorwärts: FDP-Generalsekretärin Büttner über Leistungsprinzip & KI-Innovationen
mittig FDP-Generalsekräterin Nicole Büttner mit Landtagskandidatinnen Ann-Katrhin Stulz und Sanja Tömmes. Foto: Hakan Akin
Kehl, 22. Februar 2026 - Keine Bremser, sondern Gestalter: Mit einer klaren Botschaft für den Wahlkampfendspurt ist die Generalsekretärin der Freien Demokraten, Nicole Büttner, im Kultur-Café in Kehl aufgetreten.
Die FDP-Ortenau hatte unter dem Titel Zurück auf Vorwärts eingeladen, um mit der inspirierenden Unternehmerpersönlichkeit über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts und den liberalen Aufbruch zu diskutieren.
In ihrer Rede legte Büttner dar, warum Wohlstand, Aufstiegschancen und Freiheit in Deutschland durch Überregulierung, Bürokratie und eine belastende Schuldenpolitik zunehmend unter Druck geraten. Es brauche jetzt den Mut, das Land wieder neu zu denken und ein System zu schaffen, das Macher entfesselt, anstatt sie zu blockieren.
Einen eindringlichen Appell richtete sie an die Gesellschaft, Fleiß und Leistung wieder mehr zu schätzen. Während beim Spitzensport sportliche Höchstleistungen bejubelt würden, habe man im Alltag völlig verlernt, Leistung zu feiern. Die FDP stehe an der Seite derer, die etwas erreichen wollen, und räume ihnen Hindernisse aus dem Weg.
Die Wirtschaftspolitik müsse dem Mittelstand und den Beschäftigten wieder mehr Beinfreiheit, weniger Dokumentationspflichten und mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung geben. Ziel müsse es sein, den wirtschaftlichen Kuchen wieder zu vergrößern, anstatt nur noch die letzten Krümel zu verwalten.
Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Branchenexpertin auf das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz. Damit KI-Innovationen made in Germany entstehen können, forderte Büttner bessere Rahmenbedingungen wie Experimentierräume, eine erleichterte Datennutzung und ausreichend Wachstumskapital statt staatlichem Misstrauen und Bremsklötzen.
Auch die Themen Technologieoffenheit, Energiesicherheit und Bildung kamen nicht zu kurz. Für echte Startchancen forderte sie unter anderem verpflichtende Deutschtests vor der Einschulung.