Wirtschaft, Mobilität und Bildung: Rülke skizziert FDP-Visionen in Offenburg
Hans-Ulrich Rülke mit den drei Direktkandidaten der Ortenauer Wahlkreise (von links): Ann Kathrin Stulz (Offenburg), Sanja Tömmes (Kehl) und Udo Zahn (Lahr), mit dem Kreisvorsitzenden der FDP Ortenau.
Offenburg, 6. Juli 2026 - Klare Worte und humorvolle Spitzen: Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Stuttgarter Landtag und Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl, Dr. Hans-Ulrich Rülke, hat am Dienstagabend in Offenburg für einen politischen Kurswechsel geworben. In freier, präziser und mit Anekdoten gewürzter Rede sprach er vor rund 70 aufmerksamen Zuhörern. Die Resonanz im vollen Haus war eindeutig: Nach den Impulsen des FDP-Politikers gab es reichlich Applaus, aber auch Raum für eine offene Diskussion und kritische Fragen aus dem Publikum.
In seinem rund halbstündigen Vortrag fokussierte sich Rülke auf die drei Kernthemen Wirtschaft, Mobilität und Bildung. Damit griff er die inhaltlichen Linien auf, die zuvor bereits von den drei liberalen Ortenauer Direktkandidaten angerissen worden waren. Ann-Kathrin Stulz für den Wahlkreis Offenburg, Sanja Tömmes für den Wahlkreis Kehl und Udo Zahn für den Wahlkreis Lahr präsentierten sich dabei als geschlossenes und starkes Team für die Region.
Beim Thema Wirtschaft machte Rülke deutlich, dass eine dringende Entlastung von Handwerk und Mittelstand geboten sei. Der wuchernde Bürokratie-Dschungel müsse endlich gelichtet werden, um den heimischen Unternehmen wieder Luft zum Arbeiten und Investieren zu geben.
Auch im Bereich der Mobilität bezog der FDP-Fraktionschef klar Stellung. Er sprach sich vehement für eine konsequente Technologieoffenheit aus. Echte Innovation und klimafreundlicher Fortschritt gelängen durch den Erfindergeist von Ingenieuren und Technikern, nicht aber durch staatliche Verbote oder ideologische Vorgaben.
Als drittes großes Feld widmete sich Rülke der Bildungspolitik in Baden-Württemberg. Er hielt ein flammendes Plädoyer für den Leistungsgedanken, der wieder eine zentralere Rolle einnehmen müsse. Es brauche eine gezielte, individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, um echte Aufstiegschancen von Anfang an zu gewährleisten. Das Leistungsprinzip dürfe in den Schulen nicht länger vernachlässigt werden.
Die Botschaft des Abends an die Bürgerinnen und Bürger in der Ortenau war unmissverständlich formuliert: Die Menschen im Land sehnten sich nach einer Politik, die ihnen wieder etwas zutraut und Baden-Württemberg mit Vernunft statt Ideologie in die Zukunft führt. Dafür, so Rülke, brauche es den Mut zur Freiheit und einen klaren liberalen Kurswechsel.