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Mut zu radikalen Reformen: Christian Dürr fordert die Wirtschaftswende

Unter dem Motto: "Mut zu radikalen Reformen" sprach FDP-Bundesvorsizender Christian Dürr in Achern. Im Fokus der Veranstaltung stand die drängende Frage, wie der Wirtschaftsstandort Deutschland durch Bürokratieabbau, steuerliche Entlastungen und eine leistungsgerechte Politik wieder auf einen stabilen Wachstumskurs geführt werden kann.

Christian Dürr in Achern

Johannes Baier, Bundesvorsitzender der FDP Christian Dürr und Sanja Tömmes (2. bis 4. von links) Foto: Franz Krämer

Achern, 20. Februar 2026 - Deutschland braucht eine Politik, die wieder echtes Wachstum ermöglicht. Mit dieser zentralen Botschaft trat Christian Dürr beim Mittagsgespräch des FDP-Kreisverbands Ortenau in Achern auf. 

Vor dem Hintergrund internationaler Spannungen und wachsender Unsicherheiten im Welthandel diskutierte Dürr intensiv mit den Gästen darüber, wie die Region und das Land wieder wettbewerbsfähiger werden können. Er zog eine kritische Bilanz der jüngsten Vergangenheit und machte deutlich, dass immer neue Schulden, starre Regeln und staatliche Subventionen direkt in eine wirtschaftliche Sackgasse führen. Um diese Abwärtsspirale zu durchbrechen, brauche es nun dringend den Mut zu radikalen Reformen. 

Der Staat müsse aufhören, die Wirtschaft durch ständiges Mikromanagement und immer neue Detailvorgaben zu gängeln, und sich stattdessen wieder auf seine eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren. Um Europas und Deutschlands wirtschaftliche Stärke nachhaltig zu sichern, forderte Dürr einen konsequenten Bürokratieabbau sowie spürbare finanzielle Entlastungen für Betriebe und Beschäftigte. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen dabei klare Arbeitsanreize durch niedrigere Steuern und Abgaben. 

Leistung müsse sich für die Menschen endlich wieder auszahlen, betonte er nachdrücklich. In diesem Zusammenhang nahm er auch die jüngere Generation in Schutz: Die Jugend sei keineswegs faul, sondern vielmehr massiv frustriert von der enormen Steuerlast im Land. 

Dieselbe ordnungspolitische Klarheit forderte Dürr auch beim Thema Einwanderung ein. Deutschland müsse ein weltoffenes Land für all jene bleiben, die anpacken und ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten wollen. Im Gegenzug müsse aber ebenso konsequent gelten, dass Personen, die gegen Recht und Gesetz verstoßen, keinen gültigen Aufenthaltstitel besitzen oder sich der Arbeit verweigern, das Land wieder verlassen müssen. 

Trotz all dieser enormen Herausforderungen versprühte Dürr eine spürbare Zuversicht und appellierte an die Zuhörer, dass der Optimismus wieder in das Land zurückkehren müsse. Wenn in der Politik wieder echter Mut für weitreichende Veränderungen bewiesen werde, hätten Deutschland und auch Baden-Württemberg ihre besten Jahre noch vor sich. 

Für genau diesen Aufbruch und die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für Arbeit, Innovation und Unternehmertum kämpften die Freien Demokraten. Genau diese essenzielle Richtungsentscheidung zwischen Stagnation und wirtschaftlicher Dynamik stehe bei der kommenden Landtagswahl am 8. März zur Abstimmung, resümierte Sanja Tömmes, die Spitzenkandidatin der FDP in der Ortenau am Ende eines intensiven Austauschs.