Bürgermeister Martin Aßmuth führt die liberalen Kommunalpolitiker (VLK)
v.l Martin Aßmuth & Max Reinhardt, neuer und bisheriger Vorsitzender des VLK-BW. Foto: FDP-Ortenau
Hofstettens Bürgermeister Martin Aßmuth ist neuer Landesvorsitzender der Vereinigung der liberalen Kommunalpolitiker (VLK) in Baden-Württemberg. Auf der Mitgliederversammlung in Sindelfingen wurde der FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzende einstimmig zum Nachfolger des Sindelfinger Gemeinderats Max Reinhardt gewählt. In seiner neuen Funktion vertritt Aßmuth künftig die Anliegen von rund 500 liberalen Kommunalpolitikern im gesamten Bundesland und gehört als kooptiertes Mitglied direkt dem FDP-Landesvorstand an.
Martin Aßmuth, der 2024 erneut mit einem Direktmandat in den Ortenauer Kreistag einzog, genießt auch über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen für seine kommunalpolitische Expertise. Erst im April 2026 wurde er mit eindrucksvollen 97,9 Prozent der Stimmen als Bürgermeister der Schwarzwaldgemeinde Hofstetten im Amt bestätigt. Zudem zeichnete ihn die VLK erst im Juni mit dem erstmals vergebenen Dietmar-Schöning-Preis für sein herausragendes gesellschaftliches und kommunalpolitisches Engagement aus.
„Gerne bringe ich meine Praxiserfahrung als Landesvorsitzender mit ein. Ich bin in der aktuellen Finanzsituation davon überzeugt, dass eine sachliche Beurteilung der Ist-Situation in den Städten und Gemeinden in vielen Themen hilfreich sein kann“, betonte Aßmuth mit Blick auf seine neue Aufgabe.
Auch der FDP-Kreisvorsitzende Johannes Baier zeigte sich erfreut über die Wahl: „Es freut mich sehr, dass Martin Aßmuth bereit ist, dieses Amt zu übernehmen und sich über sein bereits breites Engagement hinaus an dieser Stelle für die liberale Sache und unsere kommunalpolitischen Belange einzusetzen“.
Die Ortenau ist im neuen Landesvorstand der kommunalen Spitzenorganisation künftig gleich doppelt stark vertreten: Neben Aßmuth wurde mit Benedikt Eisele, dem neugewählten Bürgermeister der Gemeinde Steinach, ein zweiter Rathauschef aus der Ortenau als Beisitzer im VLK-Landesvorstand bestätigt.